Leistungen

 

Der Rechtsanwalt ist durch seine rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung, seine in der täglichen Praxis gewonnenen Erfahrungen, seine Unabhängigkeit, seine Vertrauenswürdigkeit und seine gesetzlich garantierte Schweigepflicht der kompetente Berater und Vertreter seines Klienten in allen öffentlichen und privaten Angelegenheiten. 

Darüber hinaus ist der Rechtsanwalt dazu berufen, engagiert für Rechtsfrieden und Freiheit einzutreten, bei der Vermeidung und außergerichtlichen Lösung strittiger Probleme zu helfen sowie individuelle Interessen und Anliegen zu vertreten, die mit rechtmäßigen Mitteln zu verwirklichen sind. 

Diese Unabhängigkeit setzt den Rechtsanwalt in die Lage, für seinen Klienten alles, was er nach dem Gesetz zur Vertretung seiner Partei für dienlich erachtet, unumwunden vorzubringen, ihre Angriffs- und Verteidigungsmittel in jeder Weise zu gebrauchen, welche seinem Auftrag, seinem Gewissen und den Gesetzen nicht widerstreiten 

Das Erstgespräch

Das erste Gespräch ist nur kostenlos, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde. Denn auch im Rahmen der Erstberatung erbringt der Rechtsanwalt bereits eine Leistung, die nach dem Tarif abgerechnet werden kann – selbst bei Telefonaten.

Die vom Rechtsanwalt erbrachte Leistung kann als Pauschalhonorar, Zeithonorar oder nach Tarif verrechnet werden. Möglich ist auch die Vereinbarung eines Erfolgszuschlags.

Pauschalhonorar

Dieses bietet den Vorteil, dass man die Kosten von Anfang an kennt. Voraussetzung dafür ist, eine gute Abschätzbarkeit der Arbeit, die zu erwarten ist.

Zeithonorar

Hier wird die Höhe des Honorars pro Zeiteinheit vereinbart. Die Höhe des Honorars hängt vom Schwierigkeitsgrad der zu erbringenden Leistungen ab. Der Rechtsanwalt muss nicht nur über die Art der Leistungen sondern auch über den Zeitaufwand Aufzeichnungen führen.

Abrechnung nach Tarif

Basis dafür sind das Rechtsanwaltstarifgesetz, die Allgemeinen Honorar-Kriterien oder das Notariatstarifgesetz. Das Rechtsanwaltstarifgesetz gilt für rechtsanwaltliche Leistungen in Zusammenhang mit gerichtlichen Verfahren, aber auch wenn eine Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und eigenem Mandanten fehlt.